Am 21.11.2006 veröffentlichte das Berliner Naturkundemuseum (verantwortlich Prof. Uwe Reimold) unter dem Titel Vermeintlicher Einschlag eines Kometen im Chiemgau entbehrt wissenschaftlicher Grundlage eine Presseerklärung ( http://download.naturkundemuseum-berlin.de/presse/Chiemgau.pdf). In einer Erwiderung auf diese Presseerklärung haben wir an die Unterzeichner 10 einschlägige Fragen zu den Ergebnissen unserer wissenschaftlichen Forschungen zum Chiemgau-Impakt mit der Bitte um Beantwortung gestellt. Diese Aufforderung liegt nunmehr drei Monate zurück, ohne daß wir eine Reaktion aus Berlin oder von anderen Unterzeichnern erhalten haben. Da die Presseerklärung von einer vorhandenen „überwältigenden Beweislage“ gegen unsere Hypothese spricht, sollte es keinerlei Schwierigkeiten bereiten, wenigstens die eine oder andere unserer Fragen methodisch klar und gründlich zu beantworten.
Stattdessen hat sich Prof. Reimold kürzlich an die Redaktionen mehrerer oberbayerischer Zeitungen mit einem e-Mail gewandt, in dem Befremden über die Berichterstattung zum Chiemgau-Impakt geäußert und noch einmal auf die Presseerklärung verwiesen wird. In dem e-Mail erneuert Herr Reimold den Hinweis auf die (Zitat) "komplette[n] Abwesenheit von Befunden" [zu einem Impakt in der Region].
Wir nehmen nicht nur die verstrichenen drei Monate sondern auch das e-Mail zum Anlaß, die Unterzeichner der Presseerklärung noch einmal aufzufordern, zu den Ausführungen unserer Erwiderung Stellung zu nehmen und insbesondere die dort gestellten Fragen zu unseren Forschungsergebnissen der Geologie, Geophysik und Mineralogie/Petrographie zu beantworten.