Der Mythos vom Chiemgau-Impakt

oder was R. Huber, K. Lauterbach und R. Darga in ihrem Artikel in MAPS verschweigen

Der Mythos vom Chiemgau-Impakt und die nach Huber, Lauterbach und Darga tatsächlichen Ursprünge der Geländeformen.


Der im jüngsten Heft der Zeitschrift Meteoritics and Planetary Science erschienene Open-Access-Artikel von Huber, Lauterbach und Darga mit den Peer Reviewern W.-U. Reimold und M. Boslough, und dem verantwortlichen Editor C. Koeberl ist auf einem derart niedrigen Niveau, das von der renommierten Zeitschrift der Meteoritical Society niemals erwartet wurde.

Die Autoren: ein ehemaliger mariner Geologe und jetziger Manager von Forschungsdaten, ein nichtwissenschaftlicher Privatmann, und der uns wohlbekannte Eiszeit-Geologe, die niemals selbst über meteoritische Impakte und impaktforschende Themen der Impakt-Geologie, Impakt-Geophysik, Impakt-Mineralogie/Petrographie, Impakt-Geochemie, Schockmetamorphose, Impakt-Kraterbildung, Impakt-Bruchmechanik gearbeitet und schon gar nicht publiziert haben.

Ihr Artikel ist derzeit der letzte Meilenstein in einer fast 20-jährigen Geschichte erbitterter, teilweise polemischer Versuche, das weltweit bedeutendste Chiemgau-Einschlagereignis des Holozäns als nicht existent und als Mythos darzustellen. Die Tatsache, dass einige Impaktdatenbanken dies weiterhin ignorieren, macht die Sache weder besser noch überzeugender.

Ein sehr kurz gefasster Kommentar-Artikel von K. Ernstson und J. Poßekel steht hier und bei ResearchGate. Dort ist auch eine Liste mit meist anklickbaren 55 (in Worten fünfundfünfzig) Publikationen der Forscher zum Cjhiemgau-Impakt angefügt.