Neuer umfangreicher Artikel zum Chiemgau-Impakt (55 Seiten, 105 Abbildungen)

Ein bayerisches Meteoritenkraterfeld
Chiemgau-Impakt (oder Chiemgau-Einschlag) bezeichnet einen mittlerweile vielfach belegten Meteoriteneinschlag als ein außergewöhnliches Ereignis in vorgeschichtlicher Zeit (Bronzezeit, Keltenzeit), bei dem ein kosmischer Körper (Komet oder Asteroid) in Südostbayern einschlug und ein großes Kraterstreufeld mit allen einschlägig wichtigen Belegen hinterließ. Diese Webseite widmet sich allen Aspekten der Forschung mit Berichten und Publikationen zu den Geowissenschaften, der Astronomie, Archäologie und Geschichtswissenschaft, aber auch den Diskussionen zu diesem spektakulären Forschungsgebiet. Die im Wikipedia-Artikel „Chiemgau-Einschlag“ bisher zu lesende Behauptung, dass die Hypothese des Impaktes widerlegt sei, war grob irreführend und verkörperte, parteiergreifend, die Position von Gegnern des Chiemgau-Impaktes.
Durch Zufall bin ich (K.E.) heute auf diesen Beitrag vom Oktober 2025 (!): in der Süddeutschen Zeitung SZ gestoßen:
https://www.sueddeutsche.de/bayern/chiemgau-tuettensee-meteoritenkrater-li.3322897
Mein Kommentar: Einen dümmeren Artikel zu unserem Impakt habe ich schon lange nicht mehr gelesen – und das in der SZ. Kein Ruhmesblatt für die SZ! Es liest sich, als ob R. Darga dem Journalisten die Feder geführt hat. Matthias Köpf ist dem Artikel gemäß aus Grabenstätt. Vielleicht sollte er mal zum dortigen Rathaus gehen und das Impakt-Museum in der Schloßökonomie besuchen.
Aber dazu passt wunderbar der jüngste sehr aufschlussreiche Beitrag, den H.-P. Matheisl von der KI hat verfassen lassen und der hier angeklickt werden kann:
https://www.impaktstrukturen.de/wp-content/uploads/2026/02/13.2.-Chiemgau-Finale-Dokumentation.pdf
Für die jährliche renommierte Tagung der LPSC 2026 (58th Lunar & Planetary Science Conference in Houston/The Woodlands im März) sind wieder neue Beiträge (ePoster) zu unserer – man muss schon sagen: gänzlich neue Entwicklung einleitenden – Impakt-Forschung angenommen worden. Schon jetzt sind die Abstracts im Web publiziert worden und können auch hier angeklickt werden:
57th LPSC (2026) 1084.pdf
HIGH-RESOLUTION DIGITAL TERRAIN MODELS DTM: RAYLEIGH-TAYLOR AND KELVIN- HELMHOLTZ INSTABILITIES AND IMPACT CRATERING IN UNHARDENED LOOSE SEDIMENTS – THE HOLOCENE CHIEMGAU AIRBURST IMPACT CASE. K. Ernstson1, J. Poßekel2 and A. West3, 1University of Würzburg, 97074 Würzburg (Germany) kernstson@ernstson.de, 2Geophysics Poßekel Mülheim (Germany) possekeljens@gmail.com, 3Comet Research Group, Prescott, Arizona 86301, USA (allen7633@aol.com),

57th LPSC (2026) 1085.pdf

Untersuchung des Chiemgau-Impakt-Ereignisses (Meteoriten-Einschlag in Südost-Bayern) und seiner Kraterstreufelder mithilfe extrem hochauflösender Digitaler Geländemodelle (DGM 1).
Den folgenden Text hat Hans Matheisl mit seinem KI Assistenten erzeugt.
Wichtige Erkenntnisse
Schlussfolgerung
Artikel Teil 3 : die großen Krater

In weiterer Fortführung unserer Beschreibung mit einer Zusammenfassung des Impakt-Inventars der Chiemgau Streuellipse bringen wir hier den dritten Teil, der wiederum auf Englisch beim Wissenschaftsportal Researchgate als Vordruck (Preprint) veröffentlicht ist. Sowohl die englische Version als auch eine deutsche Computer-Übersetzung können hier als PDF heruntergeladen werden (Titel anlicken):
The Chiemgau Impact (Germany) meteorite crater strewn field and the role of Digital Terrain Models. – Model craters, Part 3: the large craters – Lake Brunnensee/Griessee crater, Lake Obing crater, the Tittmoning (Asten, Leitgering) craters, Lake Chiemsee multiple crater, Eglsee crater, Lake Eschenau and Lake Laubensee craters, Lake Bärnsee crater, Lake Tüttensee crater ensemble. – K. Ernstson and J. Poßekel
Die deutsche Übersetzung wurde automatisch mit dem Programm Deepl erzeugt; Übersetzungs-Kuriositäten einzelner Begriffe wurden nicht geändert.
Artikel Teil 2 : die mittelgroßen Krater

In Fortführung unserer Beschreibung mit einer Zusammenfassung des Impakt-Inventars der Chiemgau Streuellipse bringen wir hier den zweiten Teil, der wiederum auf Englisch beim Wissenschaftsportal Researchgate als Vordruck (Preprint) veröffentlicht wird. Sowohl die englische Version als auch eine deutsche Computer-Übersetzung können hier als PDF heruntergeladen werden (Titel aklicken):
Das obige Startbild zeigt topogafische Karte und Gelände-Oberfläche des Digitalen Geländemodells DGM 1 für das Naturdenkmal beim Pferdehof Seeon, das seit jeher als typisches Toteisloch der letzten Eiszeit in Karten und Beschreibungen geführt und vom Bayerischen Landesamt für Umwelt LfU als besonders sehhenswertes Geotop gelistet wird.
Das DGM 1 steht hier sinnbildlich für ein notwendiges Umdenken in der bayerischen Eiszeitforschung des LfU, das weiterhin an einer nie wissenschaftlich-geologisch begründeten Toteis-Hypothese mit unzähligen sogenannten Toteislöchern und ihrer Ausweisung als Geotop festhält, was jüngst in einem Artikel exemplarisch dokumentiert wurde und als Auswuchs von Wissenschaftsverfälschung durch das LfU beim Tüttensee-Meteoritenkrater zu konstatieren ist.