Der reale Chiemgau-Impakt und der angebliche Mythos

oder was R. Huber, K. Lauterbach und R. Darga in ihrem Artikel in MAPS verschweigen

Der angebliche Mythos vom Chiemgau-Impakt und die nach Huber, Lauterbach und Darga tatsächlichen Ursprünge der Geländeformen.


Der im jüngsten Heft der Zeitschrift Meteoritics and Planetary Science erschienene Open-Access-Artikel von Huber, Lauterbach und Darga mit den Peer Reviewern W.-U. Reimold und M. Boslough, und dem verantwortlichen Editor C. Koeberl ist auf einem derart niedrigen Niveau, das von der renommierten Zeitschrift der Meteoritical Society niemals erwartet wurde.

Die Autoren: ein ehemaliger mariner Geologe und jetziger Manager von Forschungsdaten, ein nichtwissenschaftlicher Privatmann, und der uns wohlbekannte Eiszeit-Geologe, die niemals selbst über meteoritische Impakte und impaktforschende Themen der Impakt-Geologie, Impakt-Geophysik, Impakt-Mineralogie/Petrographie, Impakt-Geochemie, Schockmetamorphose, Impakt-Kraterbildung, Impakt-Bruchmechanik gearbeitet und schon gar nicht publiziert haben.

Ihr Artikel ist derzeit der letzte Meilenstein in einer fast 20-jährigen Geschichte erbitterter, teilweise polemischer Versuche, das weltweit bedeutendste Chiemgau-Einschlagereignis des Holozäns als nicht existent und als Mythos darzustellen. Die Tatsache, dass einige Impaktdatenbanken dies weiterhin ignorieren, macht die Sache weder besser noch überzeugender.

Ein sehr kurz gefasster Kommentar-Artikel von K. Ernstson und J. Poßekel steht hier und bei ResearchGate. Dort ist auch eine Liste mit meist anklickbaren 55 (in Worten fünfundfünfzig) Publikationen der Forscher zum Cjhiemgau-Impakt angefügt.

Der Tüttensee – bisher größter Krater im Streufeld – neue Befunde

und eklatante Wikipedia Verstöße gegen die Richtlinien

Wie auch für den gesamten Chiemgau-Impakt hat Wikipedia auch für den Tüttensee-Krater die Eiszeit deklariert. Auf die entsetzlichen Wikipedia-Missgriffe, die den Wikipedia-Richtlinien aufs Gröbste verstoßen, haben wir an anderer Stelle hingewiesen.

Der Chiemgau-Impakt: Stand der Veröffentlichungen

Liste mit ca. 45 internationalen Publikationen zur Forschung mit Belegen des Chiemgau-Impakts – Beiträge aufrufbar. Wikipedia ad absurdum.

Im Hinblick auf den Wikipedia/KI Beitrag, der auf schlimme Art und Weise den Chiemgau-Impakt, der mittlerweile als das bedeutendste holozäne Impaktereignis weltweit zu gelten hat, erneut mit Hilfe des Administrators als widerlegt diskreditiert, bringen wir hier eine Auflistung der seit 2010 bis heute 2026 publizierten Literatur zum Chiemgau-Impakt. Es handelt sich um Peer-Review Artikel in renommierten Zeitschriften sowie in Peer-Review-akzeptierten Beiträgen zu den international renommierten Tagungen Lunar & Planetary Science Conferences, Meteoritical Society Meetings und Fall Meetings der American Geophysical Union. Die meisten der hier aufgeführten Beiträge (insgesamt ca. 45) können über die DOI-Nummern aufgerufen werden; sie sind aber auch in den Wissenschaftsportalen von Researchgate und Academia im Internet anklickbar.

Liste auf Seite 2 aufrufen!

Impakt-Museum Grabenstätt: der Chiemgau-Impakt virtuell

Anklicken des Bildes führt Sie direkt zum virtuellen Impakt-Museum-Grabenstätt, das aus Anlass eines füheren Internationalen Museumstages ganz neu gestaltet und auf neuesten Erkenntnisstand gebracht wurde.

Im Hinblick auf den kürzlich erfolgten Wikipedia-Eintrag zum Chiemgau-Impakt, auf schlimme Art und Weise nach einem vorherigen Enzyklopädie-Eintrag mit Hilfe der „einschlägig“. bekannten Ablehner und eines offensichtlich assoziierten Administrators nunmehr wieder zu einer Meinungsmaschine geworden ist (unser Kommentar dazu), legen wir auch denjenigen Interessierten am Impakt, die das jetzt ganz neu gestaltete reale Museum nicht besuchen können, diesen virtuellen Besuch ans Herz.