Geologie im Einschlaggebiet

Abgesehen vom nördlichsten Bereich des Streufeldes (bei Marktl, siehe zur groben Orientierung die Geologische Übersichtskarte in Abb. 1), wo tertiäre (miozäne) Schotter, Sande und Mergel in dem hügeligen Gelände anstehen, ist das Einschlaggebiet vorwiegend aus pleistozänen Moränensedimenten und Schottern aufgebaut. Gerölle und Blöcke bis zur Größe von 20 cm sind mit Sanden und Tonen vermischt. Die Komponenten repräsentieren alpines Material in Form von Sedimentiten (vorwiegend Kalksteine und Sandsteine), Magmatiten (meist Granitoide) sowie Metamorphiten (überwiegend Quarzite, Gneise, Amphibolite, Serpentinite und Schiefer). Gelegentlich beobachtet man größere Blöcke zementierter Konglomerate (Nagelfluh). Örtlich Örtlich können holozäne Schotter sowie Löß und Lößlehm zu den obersten Schichten im Einschlaggebiet beitragen. Die lithologische Vielfalt im Zielgebiet trägt zu einer Vielfalt von Impakterscheinungen in den betroffenen Gesteinen bei.

Abb. 1. Geologische Übersichtskarte der Impaktregion. Aus: Geologische Karte von Bayern 1 : 500 000, Bayerisches Landesamt für Umwelt, Geologisches Landesamt. Legende im Internet:

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