Der Chiemgau-Impakt



Einführung

Am 16. Oktober 2004 veröffentlichte die Zeitschrift Astronomy einen Online-Artikel mit dem Titel “Did the Celts see a comet impact in 200 B.C.?“, und zur selben Zeit erschien an dieser Stelle ein ausführlicherer Bericht über den Chiemgau-Impakt. Seitdem sind über fünf Jahre vergangen, und die Forschung zu diesem faszinierenden Projekt ist nicht stehengeblieben, wie zahlreiche Beiträge auf internationalen Konferenzen, in wissenschaftlichen Zeitschriften und auch hier im Internet belegen. Dem tragen wir einmal wieder auch durch eine Neugestaltung der Seite Rechnung. Einige Menüpunkte wurden umgruppiert, und durch einen Link wurde auch die Seite des Chiemgauimpakt-Fördervereins eingebunden. Es bleibt dabei, dass Sie im Menü der linken Spalte Zugang zu den einzelnen Themenbereichen finden, wie sie sich als ursprüngliche Basis der Kenntnisse darstellen. In der oberen Menüleiste können weitere Themenbereiche angeklickt werden. Sie finden dort auch die Seite, auf der sich die Mitglieder der Forschergruppe CIRT vorstellen, die auch für diese Seite verantwortlich ist. Und im Anschluß an diesen Text folgen verschiedene besonders herauszustellende, meist aktuelle Themenbereiche sowie ganz unten die wechselnden „Bilder des Monats“.

Nachtrag hier anklicken

Neu in der Diskussion:

Streit um Meteoritenkrater im Chiemgau - Erwiderung des Chiemgau Impact Research Teams auf die Pressemitteilung des Bayerischen Landesamtes für Umwelt
Kurzfassung hier anklicken
Detaillierte Stellungnahme hier anklicken

Neuerscheinung:
Kord Ernstson: Der Chiemgau-Impakt. Ein bayerisches Meteoritenkraterstreufeld. 80 Seiten, 40 Abbildungen, fester Einband.
ISBN 978-3-00-031128-4 Preis: 10 Euro
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Neuer Artikel zum Chiemgau-Impakt:
The fall of Phaethon: a Greco-Roman geomyth preserves the memory of a meteorite impact in Bavaria (south-east Germany)
Barbara Rappenglück, Michael A. Rappenglück, Kord Ernstson, Werner Mayer, Andreas Neumair, Dirk Sudhaus & Ioannis Liritzis

ANTIQUITY 84 (2010): 428–439
Received: 20 July 2009; Accepted: 18 August 2009; Revised: 21 September 2009
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Neuer Artikel zum Chiemgau-Impakt:
The Chiemgau Crater Strewn Field: Evidence of a Holocene Large Impact Event in Southeast Bavaria, Germany
Kord Ernstson, Werner Mayer, Andreas Neumair, Barbara Rappenglück, Michael A. Rappenglück, Dirk Sudhaus and Kurt W. Zeller

Journal of Siberian Federal University. Engineering & Technologies 1 (2010 3) 72-103
Received 30.01.2009, received in revised form 27.02.2010, accepted 9.03.2010
Mehr Informationen HIER

Museum

Seit Oktober 2009 gibt es ein kleines Museum zum Chiemgau-Impakt. Die permanente Ausstellung befindet sich in Grabenstätt, im Außengebäude des Rathauses in der Schlossökonomie. Die Organisation liegt bei der Gemeinde Grabenstätt, und als Autoren der Ausstellung zeichnet das CIRT (Chiemgau Impact Research Team).

Bildschirmfoto

Ort der Ausstellung: die Schlossökonomie, Rathaus Grabenstätt

In 17 Vitrinen ist eine große Anzahl von Funden zur Geologie, Petrographie und Mineralogie aus dem Kraterstreufeld zusammengestellt. Vergleichsstücke aus Industrie und sonstiger menschlicher Produktion finden sich ebenso wie Anschauungsstücke aus anderen Meteoritenkratern auf der Erde.

Ergänzt wird die Vitrinenpräsentation durch insgesamt 18 großformatige Poster, die den gesamten Themenbereich ausführlich mit Text und vielen Bildern erläutern.

Öffnung (zugänglich über Tourist-Information, Rathaus/Schlossökonomie)
Saison (Mitte Mai - Mitte September): Mo. - Do. 9:00 - 12:00 und 14:00 - 16:00; Fr. 9:00 - 12:00; Sa., So. 14:00 - 16:00.
Nebensaison (Mitte September - Mitte Mai): Mo. - Fr. 9:00 - 12:00, Do. auch 13:30 - 16:00;
1. und 3. Sonntag 14:00 - 16:00;
für Gruppen auch auf Anfrage (Tel. 08662-419680).

Einen kleinen Vorgeschmack vermittelt ein virtueller Besuch in Form einer Animation, die Sie hier anklicken können. Sämtliche Poster können Sie durch das Anklicken auf dieser Seite aufrufen.


Neues:

Im Hinblick auf die gebetsmühlenartig von Kritikern vorgebrachten Argumente, das Chiemgau-Kraterstreufeld sei nach Computer-Simulationen viel zu groß (Reimold et. al. 2006, Wünenmann et al. 2007), es sei ausgeschlossen, dass andere Meteorite als Eisenmeteorite kleine Krater am Boden erzeugen können (Reimold et. al. 2006), es sei ganz und gar unmöglich, dass Kometenbruchstücke ein Kraterfeld auf der Erde erzeugen können (Reimold et al. 2006), und darauf, dass wir ohnehin alles über Kometen wissen ["Kometenmaterial ist unverändert seit der Entstehung unseres Sonnensystems vor 4,5 Milliarden Jahren." (Jessberger 2005). Und: "Kometen tragen keine »unbekannten Stoffe«" (Jessberger 2006)] bringen wir nachfolgend einige neue Ergebnisse (Main Belt Comets, großes Kraterstreufeld in Argentinien, Steinmeteoriten-Krater von Carancas, Peru) zu diesem Themenkomplex.

Exotische Objekte im Sonnensystem: Kometenähnliche Asteroiden (main belt comets – MBC)

Im Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter sind von 1979 bis 2010 fünf Objekte mit Durchmessern von ca. 150 m bis ca. 5 km entdeckt worden, die kometenähnliche Eigenschaften besitzen. Ihr Orbit liegt im Bereich des Asteroidengürtels ohne signifikante Abweichungen. Im Gegensatz zu den restlichen Asteroiden zeigen sie folgende Eigenheit:

• Masseverlust, gekennzeichnet durch einen Schweif (Staub, Gas, Geröll), wie bei Kometen in Abhängigkeit von der Position zur Sonne

Dies ist ein Hinweis auf einen deutlichen Gehalt an volatilen Stoffen in Form von Eis unter diverser Bedeckung. Der Zeitraum des kometenhaften Verhaltens dieser Objekte wird im Bereich von Tausenden von Jahren angenommen. Es wird international diskutiert, ob diese Art von Asteroiden für das Vorhandensein von Wasser auf der Erde einen Anteil geliefert hat, da das Wasserstoffisotopenverhältnis des irdischen Wassers mit bisher gemessenen Verhältnissen bei Kometen nicht vereinbar ist. Ihre Entstehung durch Kollisionen im Asteroidengürtel und dadurch näher an die Oberfläche gebrachte Eisvorkommen ist ebenfalls in Diskussion.

Zuletzt wurde ein Objekt dieser Art mit ca. 150 m Kerndurchmesser (heller Punkt links unten) im Jan. 2010 entdeckt und mit dem Hubble-Teleskop fotografiert:

Ch Neu

Quelle: http://science.nasa.gov/headlines/y2010/02feb_asteroidcollision.htm?list1316228

Weiterführende Links:

http://www8.nationalacademies.org/astro2010/DetailFileDisplay.aspx?id=250

http://www2.ess.ucla.edu/~jewitt/mbc.html

http://star.pst.qub.ac.uk/~hhh/mbcs.shtml

Das neu entdeckte große Meteoritenkrater-Streufeld von Bajada del Diablo, Argentinien.

Computer-Simulationen ergeben, so der Einwand aus Berlin (Reimold et al. 2006), dass ein Streufeld eines auseinander gebrochenen Meteoriten nur sehr klein sein kann, in der Breite nicht viel mehr als etwa 1 km. Nun sind die Kraterstreufelder von Kaalijarvi (Estland), Ilumetsa (Estland), Morasko (Polen), Sikhote-Alin (Russland), Henbury (Australien), Wabar (Saudi-Arabien) in der Tat klein: Sie haben große Halbachsen von 0,5 – 2 km und kleine Halbachsen bis 1 km.

Vielleicht hat der Computer noch nicht davon gehört, aber das Streufeld von Campo del Cielo (Gran Chaco Gualamba, Chaco, Argentinien) besteht aus mindestens 22 kleinen Kratern (5 - 103 m Durchmesser, bis 5 m tief), die in einem Areal von minimal 19 km x 3 km verteilt sind. Noch wesentlich größer ist das kürzlich entdeckte Kraterstreufeld von Bajada del Diablo (Provincia de Chubut, Patagonien, Argentinien) das wenigstens 27 km x 15 km misst. Die ca. 100 Krater besitzen Durchmesser zwischen 60 und 500 m, bei einer Tiefe bis zu 50 m. Das erinnert stark an das Chiemgau-Kraterstreufeld, und die argentinischen Forscher beziehen sich ausdrücklich auch auf den Chiemgau-Impakt und diskutieren wie das CIRT als Projektil einen locker gebundenen Asteroiden (wie der 253 Mathilde "Schutthaufen", rubble pile) oder einen Kometenkern, der sich zuvor in Einzelteile zerlegt hat.

Der Link zum Artikel (Abstract) in Geomorphology, 110, 58-67, 2009: http://www.sciencedirect.com/science...

Der 13,5 m Impakt-Krater von Carancas, Peru: 2007 durch den Einschlag eines Steinmeteoriten entstanden.

Mit Bezug zum Chiemgau-Impakt ist es nach Reimold et al. (2006) ausgeschlossen, dass kleine Krater an der Erdoberfläche durch andere Meteorite als Eisenmeteorite erzeugt werden können. Anschauungsunterricht dazu gab es nur ein Jahr später, als ein Steinmeteorit einen Impaktkrater mit 13 m Durchmesser in Peru schlug.

In einer ersten Veröffentlichung von Wissenschaftlern 2008 heißt es denn auch (aus dem Englischen übersetzt):

"Ganz anders als man eigentlich erwarten sollte, hat sich ein wenige Tonnen schwerer Steinmeteorit beim Durchgang durch die Atmosphäre nicht zerlegt, sondern hat stattdessen den Boden mit einer Geschwindigkeit erreicht, die hoch genug war, um einen Impaktkrater zu erzeugen. Dieses Ereignis stellt unsere gegenwärtige Vorstellung zu Meteoriden in Frage, die die Erde treffen. Auf der Basis des Carancas-Ereignisses muss die Anwesenheit kleiner Krater auf der Erde aber auch auf dem Mars neu überdacht werden."

Ein umfassender Artikel zum Carancas-Impakt ist kürzlich in Meteoritics and Planetary Science (MAPS) erschienen:

G. Tancredi, J. Ishitsuka, P. H. Schultz, R. S. Harris, P. Brown, D. O. Revelle, K. Antier, A. Le Pichon, D. Rosales, E. Vidal, M. E. Varela, L. Sánchez, S. Benavente, J. Bojorquez, D. Cabezas and A. Dalmau (2009):

A meteorite crater on Earth formed on September 15, 2007: The Carancas hypervelocity impact

Der Link zum Abstract:

style { } http://www3.interscience.wiley.com/journal/123285061/abstract

Bilder des Monats

Der Tüttensee-Meteoritenkrater, Geophysik sowie die Bohrungen und die Radiokarbon-Datierung des LfU

In der vorletzten Augustwoche sorgte eine Pressemitteilung aus dem Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU) für einigen Wirbel im deutschen Blätterwald. ONLINE waren SPIEGEL, WELT, BILD, BERLINER MORGENPOST, SÜDDEUTSCHE ZEITUNG und viele andere dabei. Was war, abgesehen von der Sommerloch-Zeit, so wichtig an der Meldung aus dem Amt? Der Leiter der Geologie-Abteilung am LfU, Dr. Roland Eichhorn rückte mit der Meldung heraus, dass Radiokarbon-Datierungen an Sedimenten vom "Kesselboden" (Zitat) des Tüttensees ein Alter ergeben haben, die den gesamten Chiemgau-Impakt ausradieren würden. In Stellungnahmen und Pressemitteilungen (siehe diese Startseite ganz oben und z.B.

http://www.openpr.de/news/460561/Radiokarbon-Datierung-des-Bayerischen-Landesamtes-fuer-Umwelt-LfU-am-Tuettensee-Krater-Viel-Laerm-um-nichts.html
http://www.openpr.de/news/460562/Streit-um-Meteoritenkrater-im-Chiemgau-Das-Chiemgau-Impact-Research-Team-erwidert-und-klaert-den-Leser-auf.html
http://www.openpr.de/news/460807.html
http://www.scribd.com/doc/36498187/Chiemgau-Impact-irrelevante-Radio-Carbon-Datierung-des-LfU-am-Tuttensee-Kurzfassung
http://www.scribd.com/doc/36500483/Irrelevante-C-14-Datierung-des-LfU-zum-Chiemgau-Impact-am-Tuttensee-Langfassung

hat das Chiemgau Impact Research Team (CIRT) erklärt, dass es sich dabei um eine Irreführung der Leser handelt, da die Proben für die Datierung nicht vom „Kesselboden“ stammen, sondern außerhalb des Sees an Land genommen wurden. Dort aber hat das CIRT bereits vor zwei Jahren selbst Proben gezogen und festgestellt, dass dort alte Sedimente angetroffen werden, die vom Impakt nicht mehr merklich beeinflusst wurden. Nachfolgend wird anhand von Ergebnissen geophysikalischer Messungen näher erläutert, dass das nach Vorstellung von Impakt-Experten für den Tüttensee-Krater nicht anders zu erwarten ist.

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Abb. 1. Die Schwerekarte (BOUGUER-Restfeld) vom Tüttensee und seiner Umgebung.

Ein wesentliches Kriterium dafür sind die Ergebnisse von Schwerkraftmessungen (Gravimetrie), die das CIRT schon von einigen Jahren auf dem zugefrorenen Tüttensee und in dessen Umgebung vorgenommen hat (http://chiemgau-impakt.de/Abstract-Artikel). Dabei gab es das überraschende Ergebnis, dass die negative Schwereanomalie des Tüttensee-Kraters von einer Zone relativ positiver Schwerewerte ringförmig umgeben ist. Bereits damals wurde diese Besonderheit als unvereinbar mit der viel beschworenen und durch nichts weiter belegten Toteis-Entstehung des Tüttensees bezeichnet., während eine Impakt-Verdichtung der Lockermassen durch die hohen Drücke der Schockwellen Sinn gibt.

Abb. 1 zeigt die damals aus den Messungen gewonnene Schwerekarte, und man erkennt innerhalb der Zone der Schwerezunahme (rotorange) eine starke Verdichtung der Isogammen (= Linien gleicher Schwereanomalie). Diese Verdichtung rührt vom markanten Dichtekontrast am Kraterrand her, und man kann daraus bereits einen Durchmesser der Hohlform von grob 300 m ableiten. Genauer liefert das eine mathematische Behandlung der Messdaten, was Abb. 2 in Form der zweiten horizontalen Ableitung (Fachausdruck!) und der darin markierten roten Linie vermittelt.

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Abb. 2. Die zweite horizontale Ableitung des Schwerefeldes von Abb. 1. Die rote Linie markiert den Ort der größten Schwereänderung im Bereich des Kraterrandes.

Diese rote Linie ist maßstabsgerecht auf den Tüttensee in Abb. 3 übertragen. Und da wird ganz besonders deutlich, dass der Tüttensee und der Meteoritenkrater zwei verschiedene Dinge sind: Der Krater ist merklich kleiner als die Seeausbreitung, und der Kraterrand verläuft überall deutlich im Wasser.

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Abb. 3. Nachzeichnung des Randes des Tüttensee-Meteoritenkraters nach Schwerkraftmessungen (Gravimetrie).

Zu sehr ähnlichen Resultaten kommen seismische Messungen auf dem See in Form des Sedimentecholots., was hier http://chiemgau-impakt.de/streit_detail.html genauer nachgelesen werden kann. Profile des Sedimentecholots, die dem CIRT zur Verfügung gestellt wurden, zeigen den Kraterrand ebenfalls in Form eines abrupten Abbruchs der geschichteten Sedimente, die vor dem Impakt den Untergrund gebildet hatten. Für drei Profile sind diese Abbruchstellen in Abb. 4 mit einem kleinen roten Balken markiert, was gut mit dem Resultat der Gravimetrie korrespondiert.

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Abb. 4. Der Tüttensee-Kraterrand nach Gravimetrie (weiß) und Seismik (Sedimentecholot; rot).

Was hat das mit der Pressemitteilung aus dem LfU zu tun? In dieser Zusammenstellung der Bilder vom Tüttensee wird besonders deutlich, wie verfälschend es sich in der Pressemitteilung liest, wenn von der Probennahme am „Kesselboden“ die Rede ist . Vom Kesselboden gibt es bisher nicht eine einzige Probe. Mitarbeiter des LfU haben Proben an Land gezogen, und zwar, wie die Abbildungen vermitteln, weit ausserhalb des Kraterrandes, wo die Radiokarbon-Datierungen keine überraschenden Alter ergeben haben. Für eine Füllung des Medien-Sommerlochs taugen sie nichts.

Angemerkt soll noch werden, dass der von der Kreisform abweichende Verlauf des Kraterrandes mit dem Einschlag eines in drei Teile zerbrochenen Projektils erklärt werden kann (Abb. 5). Das ist nicht ungewöhnlich und auch bei anderen Meteoritenkrater (z.B. Henbury in Australien) zu beobachten. Auch den jüngst im Chiemsee mit SONAR nachgewiesenen Doppelkrater (Abb. 6) muss man zu einem solchen Szenario rechnen.

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Abb. 5. Der Tüttensee-Meteoritenkrater - ein Krater-„Dreierpack“?

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Abb. 6. Der Doppelkrater mit Ringwall am Chiemsee-Boden nach SONAR-Messungen - vermutlich entstanden durch den Einschlag eines Zwillingsprojektils.


Der Verein

"Chiemgau-Impakt (Verein zur Förderung der Erforschung des südostbayerischen Meteoritenkrater-Streufeldes) e.V."

hat  unter dem Namen www.verein.chiemgau-impakt.de eine eigene Webseite ins Internet gestellt.